Injektionslipolyse (Fett-weg-Spritze):

Durch Injektion eines Wirkstoffes (Phosphatidylcholin) in umschriebene Fettpolster werden diese zur Auflösung gebracht. Der Fachbegriff für diese Auflösung lautet Lipolyse, daher heißt das Verfahren medizinisch korrekt „Injektionslipolyse“. In der Presse hat sich der Begriff der „Fettweg-Spritze“ etabliert. Durch Injektion von Phosphatidylcholin in das Fettgewebe werden die Fettzellen in einem gewissen Umkreis aufgelöst. Das herausgelöste Fett wird zum Teil in der Leber verstoffwechselt und über den Darm ausgeschieden. Das Ansprechen ist insgesamt sehr gut, allerdings gibt es selbstverständlich individuell gewisse Schwankungen.

Phosphatidylcholin ist eine natürliche Substanz, die im menschlichen Körper z.B. in der Galle gebildet wird. Die als Medikament angewendete Substanz ist ein Lecithin aus Sojabohnen. In Südamerika sind inzwischen Erfahrungen an zehntausenden von Patienten mit dieser Technik gesammelt worden. Kritische Nebenwirkungen sind bisher nie aufgetreten.

Dieses Verfahren ist sicherlich nicht geeignet, um kiloweise Fett „wegzuzaubern“. Aber sie eignet sich fantastisch um kleine, störende Fettpölsterchen an „Problemzonen“ zu beseitigen, wie z.B. Doppelkinn, Reiterhosen oder auch den sogenannten Hüftspeck. Auch weiche Lipome sind therapierbar. Bei Cellulite und Schwangerschaftsstreifen kann durch diese Behandlungsmethode das Hautrelief geglättet werden. Die Injektionslipolyse ist allerdings keine Lösung bei Übergewicht!

Wie oft muss die Behandlung wiederholt werden?

Die Anzahl der Behandlungen ist vom gewünschten Ergebnis und der Ausprägung der Problemzonen abhängig und variiert zwischen 1-5 Sitzungen.

Behandelbare Regionen:

  • Reiterhosen
  • Hüften
  • Gesäß
  • Oberschenkel (innen)
  • Rückenpartien (Fettwülste)
  • Ober- und Unterbauch
  • Oberarme
  • Doppelkinn;
  • Wangen
  • Nacken
  • Brust (Männer)
  • Knie
  • Fettwulste an den Schulter-Arm-Gelenken